
pADDELNoHNEkANU / Neckarions, Emma 23 12. Juli 2025
Auf der Neckarwelle reiten die Neckarions aus Stuttgart nach Heilbronn und erschrecken das Publikum mit Monstermaske. pADDELNoHNekANU sind davor vermutlich nicht mit dem Schiff aus Baden-Baden gekommen, um ihren deutschsprachigen Punk mit Postfeeling zu präsentieren.
pADDELNoHNEkANU ist eine Trio aus der schönen aber absolut pleite Baden-Baden. Meine Verbindung zur Kur-und Prominentenstadt ist ein Emils-Konzert vor über 30 Jahren – aber ich schweife ab. Ähnlich wie der interessant geschriebene Name spielt die Band einen etwas ungewöhnlichen Stil. Den beschreibt sie als Post-Deutschpunk – was es gut beschreibt. Die Texte sind deutsch und wenn ich das an dem Abend richtig heraus höre weit weg vom typisch parolenhaften Deutschpunk. Das klingt nachdenklich-melancholisch mit aggressivem Unterton. Zu Beginn des Abends erinnert die Stimme an Jens Rachut Das ändert sich aber nach ein paar Songs
Die Gitarre ist kaum verzerrt und auf Soli wird fast vollständig verzichtet. Sehr einprägsam ist der weit nach vorne gemischte Bass, der für den Post-Faktor sorgt und die Songs nach vorne treibt. Als der Sänger drauf hin weist, dass das nächste Lied ein Pogosong sei und Azu eine kreisende Handbewegung macht – bildet sich gehorsam vor der Bühne ein entsprechender Pit. Der Sänger zeigt übrigens keine Berührungsangst mit dem Publikum und stellt sich zwischendurch auch mitten vor die Bühne. Übrigens der erste Auftritt der Badener in der Emma 23.
Mindestens ein Mal dagegen waren die Neckarions aus Stuttgart schon in der Emma, wobei ich sie da verpasst habe. Dreh- und Angelpunkt der Band und ihrem raw meldoic Streepunk ist Sänger Ivan. Der gebürtige Texaner macht die Ansagen und übernimmt den Großteil des Stageacting. Auch er tigert durch das Publikum.
Wie auch sonst bei den Auftritten kommt die Wrestling-Maske zum Einsatz, die an den Film „Schrecken des Amazonas“ erinnert. Hat manchmal Vorteile, wenn man schon etwas älter ist und sich an B-Movies erinnert. Zurück zum Wrestling: Zwischendurch entspinnt sich eine kleine Diskussion zwischen Konzertbesuche rund Sänger über die Gepflogenheiten beinmexikanischen Wrestling, dessen Inhalt ich leider wieder vergessen habe.
Hat Wirt Otze die Schildkröte bei den Neckarions gemacht? Ich glaube schon – Stagediving an dem Abend lässt er aber aus. Lichttechnisch ist der Abend für mich schwierig. Mit den unterbelichteten und unscharfen Fotos könnte ich mindestens zwei Bildbände füllen.
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danke fürs dabei gewesen sein, den bericht und die fotos.