Wahnsinn aus der Schweiz

The Monster Im Goldmark's Stuttgart

The Monsters / Eure Wunden, Goldmark’s 25. Mai 2022

Stuttgart lässt sich vom eidgenössischen Wahnsinn anstecken und dreht fast durch beim Auftritt der Monsters. Eure Wunden entpuppen sich als passende Vorband.

Es dauert ein wenig, bis das Publikum mit der Vorband Eure Wunden aus Balingen warm wird. Der stark rhythmisch orientierte Wave-Punk geht ins Ohr und zunehmend in die Beine. Nicht umsonst heißt ein Song „Wer tanzt hat recht“. Gesungen wird deutsch und englisch, von verschiedenen Bandmitgliedern. Die Lieder mit deutschen Texten erinnern an die besseren Seiten der Neuen Deutschen Welle. Es lohnt sich auf Bandcamp mal reinzuhören.

Eure Wunden im Goldmark's Stuttgart
Eure Wunden aus Balingen eröffnen
Keyboarder spielt Schlagzeug
Der Keyboarder spielt auch Schlagzeug

Nicht nur beim Singen auch am Mini-Schlagzeug wechselt die Band fleißig durch. Am Ende verlässt die Sängerin die Bühne und tanzt mit anderen Besuchern ausgiebig vor der Bühne. Die guten Fotos vom Auftritt hat Kalle Stille gemacht.

Sängerin von Eure Wunden
Die meisten Songs singt die Sängerin
Sängerin von Eure Wunden im Publikum
Sängerin von Eure Wunden tanzt im Publikum

Die Dramaturgie ist genial: Als Intro wird „Mandy“ von Barry Manilow gespielt. Die Monsters stehen auf der Bühne und singen mit. Einige Minuten lang, um dann die Instrumente zu ergreifen und einen infernalischen Lärm zu erzeugen.

The Monsters vor vollem Haus In Stuttgart
Das ganze Konzert durch wird getanzt
Ein Stagediver
Ein einzelner Stagediver versucht sein Glück

Im Konzert geben die Monsters meistens Vollgas und Sänger Beat brüllt ins Mikro. Es ist aber dieses Spiel mit laut und leise, dasr sich im Laufe es Abends noch wiederholen wird, das den primitive Rock’n Roll richtig interessant macht. So wird später ein Lied akkustisch dargeboten, das Publikum bekommt den Text auf Bierdeckeln und einer darf auch auf der Bühne mitsingen.

Band mit Gastsänger
Das akustische Stück mit Gastsänger aus dem Publikum
Der Drummer der Monsters
Leider nur ein unscharfes Bild vom Drummer

Nicht nur die Band ist mit 180 unterwegs. Auch das Publikum legt sich ins Zeug:Den ganzen Auftritt über findet ein Dauerpogo vor der Bühne statt und lässt vergessen, dass in zwei Jahren Pandemie kaum etwas passiert ist. Den Gig bestreitet die Band als Trio. Vor dreieinhalb Jahren am gleichen Ort, waren sie noch ein Quartett mit zwei Schlagzeugern, was sich soundmäßig kaum auswirkt. Durch den extrem verzerrten Bass, ist das aber auch kein Wunder. Wer richtig gute Fotos sucht, sollte übrigens bei Kalle Stilles Webseite vorbei schauen.

Der Bassist der Monsters
Der Bassist singt auch
Reverend Beat an der Gitarre
Reverend Beat in Aktion an der Gitarre


Bei den Moving Targets die Woche davor, trugen Besucher vereinzelt noch Maske. Wenn ich es richtig gesehen haben, bin ich an diesem Abend, abgesehen vom Personal und Veranstalter, der einzige, der eine trägt. Für den Sommer sieht es coronamäßig wohl gut aus.

Dieser Beitrag wurde unter Konzert abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.